Kleines Resümee zu meiner ersten Veröffentlichung

Hey, ihr Lieben! Es ist nun schon fünf Monate her, dass ich meinen ersten Roman Die Nebel von London im Self-Publishing veröffentlicht habe und ich möchte an dieser Stelle ein bisschen reflektieren, wie ich diese Unternehmung angegangen bin und was dabei inzwischen herausgekommen ist.

Ich habe auf jeden Fall unglaublich viel durch meine erste Veröffentlichung gelernt, von Coverdesign bis zu E-Book-Erstellung und Ranglisten auf Amazon. Es ist eine Menge Arbeit ein Buch selbst zu veröffentlichen und sich um alles zu kümmern, was normalerweise ein Verlag für einen machen würde, aber wenn man es einmal getan hat, erscheint es einem viel weniger umfassend als zuvor. Ich hatte damals sehr viel recherchiert, vor allem was die Formalitäten bei E-Books und die verschiedenen Distributoren betraf und ich kann jedem, der selbst veröffentlichen will, empfehlen, das auch zu tun.

Coverdesign und Marketing

Beim Coverdesign habe ich das Glück, dass ich meine Cover selbst kreieren kann und für mich sind sie auch ein wichtiger Teil des Gesamtkunstwerks eines Buches. Da ich so viele positive Rückmeldungen zu meinem Cover bekommen habe, will ich demnächst auch anfangen Premades für andere Autoren zu erstellen. Das Cover meines zweiten Romans habe ich übrigens auch schon designt und es wird bald auf Instagram enthüllt werden. ^-^

Mit dem Marketing habe ich mich am Anfang eher schwergetan und muss sagen, dass ich immer noch das Gefühl habe, das nicht besonders professionell anzugehen, aber ich lerne dazu. 😀 Für meinen nächsten Roman habe ich einige umfassendere Marketing-Aktionen geplant, besonders beim Release. Fürs Marketing hat sich aus meiner Perspektive vor allem Social-Media-Aktivität gelohnt, mehr dazu findet ihr in meinem Beitrag zu Social Media für Blogger und Autoren.

Reaktionen der Leser

Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass sonderlich viele Leute mein Buch lesen oder sogar eine Rezension schreiben würden und umso mehr habe ich mich über Rückmeldungen von Lesern und anderen Bloggern gefreut. ♡ An dieser Stelle will ich mich auch bei allen bedanken, die mich mit Rezensionen und dem Teilen meiner Beiträge unterstützt haben. Ihr habt mich echt unglaublich glücklich gemacht! Ich habe vor, mal alle Rezensionen zu sammeln und auf meiner Veröffentlichungen-Seite zu verlinken. ^-^

Es war am Anfang etwas seltsam für mich, plötzlich Autorin zu sein und PMs von Leuten zu kriegen, die mein Buch gelesen haben und mir ihre Meinung dazu mitteilen wollten, aber inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und weiß den Kontakt zu Lesern sehr zu schätzen. ♡

Es freut mich sehr, dass ich auch noch Monate nach der Veröffentlichung ein paar E-Books verkaufen kann, vor allem da ich mich zwischenzeitlich überhaupt nicht um die Verkäufe gekümmert habe. Natürlich ist es nicht viel, aber bei einem Genre wie Steampunk habe ich auch nicht erwartet, dass ich besonders viele Leser haben werde. ^^

Die Hürde der Printausgabe

Eine Printausgabe zu machen, habe ich bisher leider nicht geschafft, aber ich habe es mir definitiv vorgenommen. Ich schrecke noch etwas davor zurück, mich mit dem Buchsatz und dem postalischen Verschicken von Bücher auseinanderzusetzen, weil ich davon wirklich überhaupt keine Ahnung habe. Falls irgendwer von euch sich mit Printausgaben auskennt, wäre ich echt dankbar für Tipps jeglicher Art!

Ansonsten bin ich bisher sehr gut mit dem E-Book-Verkauf bei Amazon zurechtgekommen. Der Nachteil ist, dass mein Buch nur im Kindle-Format und nur bei Amazon verfügbar ist, aber ich möchte nicht auf die Kindle-Unlimited-Flatrate verzichten, wofür ich mich im Verkauf an Amazon binden muss. Bei einer zukünftigen Veröffentlichung will ich auf jeden Fall auch mal die Methode ausprobieren, einen Distributor zu wählen und mein Buch in allen verfügbaren Shops und Formaten anzubieten.

Amazon macht es mir allerdings sehr einfach, den Überblick über meine Verkaufszahlen und meine Amazon-Rankings zu behalten, die beim E-Book-Verkauf eine ziemlich große Rolle spielen.


Insgesamt war (und ist) es eine sehr interessante und schöne Erfahrung und ich arbeite mittlerweile auch schon an meinem zweiten Roman, den ich in ähnlicher Weise veröffentlichen will. Hat jemand von euch auch schon ein Buch veröffentlicht und wie seid ihr das angegangen? 😀 Es würde mich interessieren, eure Erfahrungen zu hören.

Liebe Grüße, Aurora

13 Gedanken zu “Kleines Resümee zu meiner ersten Veröffentlichung

    1. federfarbenfee

      Soweit ich weiß, lässt sich bei BoD das Print nicht vom Ebook entkoppeln. Will heißen, BoD beliefert zwar Amazon mit dem Ebook, aber du kannst an keiner der Kindle-spezifischen Aktionen teilnehmen, auch nicht an Unlimited und Co. Und ich glaube, das ist der Autorin wichtig. Für mich stellt das jedenfalls einen potentiellen Hindernisgrund dar. Bin momentan selbst fleißig am Recherchieren, da ich soeben meinen Debütroman (eine Trilogie) fertiggestellt habe und gerne Ebook und Print anbieten, aber bei Amazon gerne freie Hand haben will. Gestern bin ich auf Nova md gestoßen – über die Autorin Katrin Ils. Nova md ist wohl ein Distributor, bei dem sich Print und Ebook voneinander entkoppeln lassen, aber das ist kein PoD-Service. Sprich, du musst eine gewisse Auflage tatsächlich vorab drucken lassen, soweit ich das verstanden habe. Wie viel der Service dort kostet, weiß ich leider auch (noch) nicht.

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      1. federfarbenfee

        Ok, ich habe gerade von einer befreundeten Autorin erfahren, dass man bei BoD doch den Ebookvertrieb ausschließen und so das Ebook tatsächlich über kdp und das Print über BoD zu veröffentlichen/ drucken lassen kann. Wundert mich nur, dass da in diversen Foren Gegenteiliges behauptet wird. Sorry für die Verwirrung!

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  1. Wie „Frank“ schon sagt, was Bücher angeht, würde ich BoD auch bevorzugen. Gerade, weil es dann auch über jede Buchhandlung bestellbar wäre. Ich denke, was EBooks angeht, ist man mit Amazon recht gut dran. Auch wenn man sich ans Kindle bindet.

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    1. Danke für den Hinweis! Ich überlege auch echt einfach mich bei BoD zu registrieren, denn die kümmern sich glaub um alles. Für Ebooks kann ich aber auch jedem Amazon empfehlen, einfach durch die Sichtbarkeit in den Rankings, das übersichtliche Dashboard und die pünktliche Tantiemenzahlung. 😀

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  2. Pingback: [Blog Glück] November 2019 – Seitenglueck

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