Cliffhanger bei Reihen – Nervig oder spannend?

Wer kennt es nicht? Man liest den ersten Teil einer Buchreihe und das Buch endet in einem so massiven Cliffhanger, dass man den zweiten Teil kaum erwarten kann und sich darüber ärgert, dass das Erscheinungsdatum erst in einem Jahr ist.

Das prominenteste Beispiel ist vermutlich Ein Lied von Eis und Feuer, der Buchreihe, auf der die Serie Game of Thrones basiert. Seit inzwischen 8 Jahren warten die unzähligen Fans der Reihe ungeduldig darauf, dass George R. R. Martin endlich den sechsten Band veröffentlicht – bisher vergeblich. Die TV-Serie endete für viele nicht zufriedenstellend, weswegen das Verlangen nach dem Ende der Buchserie wieder groß ist. Der Autor allerdings hat Probleme die umfangreichen Handlungsstränge und Perspektiven unter einen Hut zu bringen und braucht dementsprechend lange für die Fortsetzung.

Cliffhanger bei Buchreihen

In der Hinsicht kann man Buchreihen in verschiedene Arten unterteilen: Es gibt Reihen, in denen jeder Band mehr oder weniger in sich abgeschlossen ist und die Bücher nur insgesamt einen Spannungsbogen ergeben. Das wäre zum Beispiel bei Harry Potter der Fall gewesen, wo jedes Buch exakt ein Schuljahr und einen bestimmten Konflikt umfasst. Wie stark dieser übergreifende Spannungsbogen ausgeprägt ist, kann variieren. So gibt es auch Reihen, bei denen nur ein loser Zusammenhang zwischen den Geschehnissen der einzelnen Bücher besteht und nur mit jedem Buch ein neues Abenteuer der vorkommenden Charakter erzählt wird. Ein Beispiel wäre da die Begin-Again-Reihe von Mona Kasten.

Und dann gibt es Reihen, in denen praktisch eine längere Geschichte in mehrere Teile aufgespalten und als einzelne Bände verkauft wird. Diese werden auch gern als Mehrteiler oder Dilogie/Trilogie/Tetralogie/… bezeichnet. Und sehr gerne brechen die Einzelbände dann mit einem riesigen Cliffhanger ab. Aus Marketing-Sicht ist das natürlich sehr vorteilhaft.

Beim Lesen nervt mich das aber ein bisschen. Es ist der Grund, warum ich Mehrteiler/Trilogien meist erst anfange zu lesen, wenn ich sehe, dass bereits alle geplanten Bände schon da sind. Da kann ich die komplette Geschichte in einem Rutsch durchlesen. Das habe ich zum Beispiel bei der Selection-Trilogie von Kiera Cass so gemacht und auch bei der Juwel-Trilogie von Amy Ewing und bei Das Reich der Sieben Höfe von Sarah J. Maas. Ansonsten besteht das Problem, dass ich den ersten Band lese und dann ein Jahr später den zweiten Band in die Hand nehme und schon wieder vergessen habe, worum es im vorherigen Band eigentlich ging oder was genau mit Nebencharakter XY passiert war. Es fällt mir schwer mich dann wieder in die Geschichte reinzufinden, vor allem wenn die Bände nicht in sich abgeschlossen sind.

Als Geschichtenschreiberin muss ich sagen, dass ich selber aus einem unerfindlichen Grund dazu neige Trilogien zu schreiben (bzw. zu planen). Dabei ist es mir aber auch wichtig, dass die Teile zumindest etwas in sich abgeschlossen sind. Extreme Cliffhanger am Ende sind nicht mein Fall, einfach weil sie mich selbst beim Lesen stören würden.

Allerdings habe ich auch schon oft gesehen, dass es Leser mögen auf die Fortsetzung hinzufiebern und mit Vorfreude auf die Erscheinung zu warten. Wie ist das bei euch? Erzeugen Cliffhanger bei euch Spannung und Vorfreude auf den nächsten Teil oder nerven sie euch beim Lesen? Und neigt ihr als Schreiber zu Cliffhangern bei Mehrteilern oder eher nicht? Ich bin gespannt auf eure Meinungen! ^-^

Liebe Grüße, Aurora

28 Gedanken zu “Cliffhanger bei Reihen – Nervig oder spannend?

  1. Hallo Aurora,

    aaaalso, grundsätzlich lese ich sehr gern Reihen – und wenn möglich auch gern am Stück, um die lange Wartezeit zu vermeiden, die ja auch meist zur Folge hat, dass man wichtige Details vergisst und dadurch der Anschluss schwieriger wird.

    Ich finde es auch mega ärgerlich, wenn man einen super spannenden Auftakt liest und die Reihe dann nie fortgesetzt wird. Oder nicht fertig übersetzt wird.

    Ansonsten ist mir bei Reihen aber egal, ob nun Cliffhanger an der spannensten Stelle oder teilweise abschlossene Handlungsstränge. Wenn mich die Handlung interessiert, lese ich weiter. Wenn mich ein Auftakt nicht packen konnte, hilft auch der Cliffhanger nicht, um irgendwann weiterzulesen…

    Viele Grüße
    Anja

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    1. Hallo Anja,

      Ich mag es auch eigentlich Reihen zu lesen. 😀 Aber wirklich lieber im Stück. Zum Glück gibt es so viele Fantasy/YA-Trilogien, dass ich erstmal mit Lesestoff eingedeckt bin und nicht die Neuerscheinungen abwarten muss.

      Das finde ich auch ärgerlich. Darüber hatte ich mich ja schon bei „Poison Diaries“ beschwert. Und ich habe auch gehört, dass Shatter Me wohl nicht weiter übersetzt werden soll. Aber nie weitergeschrieben ist echt das Blödeste. :/ Hab ich zum Glück noch nie gesehen. „Das Rad der Zeit“ wurde ja sogar von einem anderen Autoren weitergeschrieben, nachdem der ursprüngliche Autor gestorben ist. :O

      Wenn mich der Auftakt nicht packen kann, lese ich auch eher selten weiter. Wobei doch, eigentlich versuche ich der Reihe doch oft noch eine Chance zu geben. ^^ Leider meist mit dem Resultat, dass es mir immer noch nicht gefällt.

      Liebe Grüße, Aurora

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  2. Hallo,

    ich habe mit Cliffhangern meist kein Problem. Mich hat es nur einmal erwischt. Als Blanvalet vor Jahren noch in einem anderen Cover als heute wie Du oben bereits geschrieben hast „Das Lied von Eis und Feuer“ herausgebracht hatte. Alle Bände die es gab hab ich gekauft und gelesen und dann? Die Reihe ist ja anscheinend immer noch nicht abgeschlossen. Ich habe bereits vor einiger Zeit meine alten Bände verschenkt und den ganzen Hype, als die Serie aufkam vor Groll schon nicht mehr mitgemacht.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin!

      Das mit „Das Lied von Eis und Feuer“ kann ich verstehen. Ich wollte die Serie eigentlich gar nicht anfangen zu lesen, bis alle Bände draußen sind, weil man mir schon gesagt hatte wie nervig es ist mit dem Warten. Ich habe dann allerdings die Serie geschaut und wurde auch gespoilert, deswegen weiß ich nun eh schon alles. 😀 Oder zumindest alles, was das Fandom weiß.
      Trotzdem habe ich die Bücher noch nicht gelesen, da warte ich lieber. Wobei das glaube noch ein paar Jahre dauern könnte… ^^‘

      Liebe Grüße, Aurora

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  3. Hey Aurora,
    ich bin ja grundsätzlich Fan von Mehrteilern und neige wie du auch selbst dazu, Mehrteiler zu planen und zu schreiben. Ich mag es einfach gerne, Figuren/Welten, die mir ans Herz gewachsen sind, wiederzusehen, und brauche nicht ständig komplett neue Stories..^^
    Cliffhanger stören mich persönlich nicht wirklich. Ich finde es eig sogar gut, wenn nicht immer alles komplett aufgeklärt wird und man sich ein bisschen selbst Gedanken machen kann, was beim nächsten Mal passieren wird.. 🙂
    Klar, wenn es dann 7 Bände oder sogar noch mehr gibt, kann man schon mal langsam ungeduldig werden, das verstehe ich. 😀
    LG, Caymon

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    1. Hey Caymon,
      Das geht mir auch so. 🙂 Ich mag es auch gern Mehrteiler zu lesen, vor allem bei Fantasywelten, in die man so schön eintauchen kann. Da ist dann doch das Bedürfnis da, mehr von diesen Welten zu sehen als nur ein Buch.
      Ja das stimmt, ein bisschen Spannung zwischen den Bänden gefällt mir auch. 😀 Aber solche Stirbt-er-nun-oder-nicht-Cliffhanger mag ich gar nicht. ^^
      Die wenigsten sehr langen Reihen konnten auch das Niveau auf lange Zeit halten, fand ich. Aber mehr als 7 Bände gibt es auch selten. 😀
      Liebe Grüße, Aurora

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  4. Hey,
    bei dem Thema bin ich etwas „speziell“. Generell möchte ich von Charakteren, dass ich sie kennenlernen kann. Das geht aber nur, wenn das Buch voller Informationen ist, oder es Mehrteiler sind. Und jetzt kommt das große „Aber“, ich mag Buchreihen nicht. Entweder ich mag die Figuren nach einer Weile nicht mehr, oder die Handlung wird langatmig. Irgendwas stört mich immer. Außerdem mag ich es nicht, wenn ich auf die Fortsetzung warten muss. Da bleibt dann der vorherige Band kaum im Gedächtnis und der neuere Band reizt mich nicht mehr. Folglich stehe ich mit „Cliffhangern“ auf Kriegsfuß. Daher besitze ich auch kaum mehr als 5 (unabhängige) Buchreihen.
    Herzliche Grüße,
    deine buecherwolde

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    1. Hallo Buecherwolf,
      Dann bist du bestimmt ein großer Fan von 1000-Seiten-Wälzern. 😀 Oder Sammelbänden, in denen alle Teile zusammengefasst sind. ^^ Aber ich finde gerade im Fantasy-Bereich gibt es viele gute Mehrteiler, in denen auch im zweiten und dritten Band noch Neues geboten wird.
      Natürlich ist das am Ende alles Geschmackssache, deswegen hoffe ich, dass du trotzdem einige gute Bücher zum Lesen findest. 🙂
      Liebe Grüße, Aurora

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      1. Hallo Aurora,
        „dicke Schinken“ wirken auf mich im ersten Moment immer furchteinflössend, aber ja, ich liebe sie! 😀 Und Sammelbände sind sowieso ein Traum!
        Fantasy lese ich tatsächlich kaum, aber ich kann dir nur zustimmen. Etwas neues bieten sie eigentlich immer.
        Dennoch lese ich vorwiegend Einzelbände, auch wenn ich mich immer so früh von meinen geliebten Charakteren verabschieden muss.
        Liebe Grüße,
        buecherwolfde 🙂

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      2. Hallo Bücherwolf,
        Ich muss sagen, ich fange sie zwar an zu lesen, aber komme selten bis zum Schluss. 😀 Obwohl es mir durchaus Vergnügen bereiten kann. Ich bevorzuge dann doch eher kürzere Romane.
        Bei High Fantasy mag ich solche dicken Wälzer, weil dann die Welt schön ausgearbeitet wird. Bei Historischen Romanen eher gar nicht, denn die Welt kenne ich ja schon. 😀
        Liebe Grüße, Aurora

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  5. Ich finde Cliffhanger nicht schlecht, sofern die Buchreihen schon alle veröffentlicht sind 😀 Mich stört an Buchreihen viel mehr, dass manche Reihen so dermaßen ausgelutscht werden, dass man die Story nicht mehr ertragen kann 🙂

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    1. Hallo Captain Books,
      Ja, dann ist es natürlich kein Problem. 😀
      Das ist mir leider auch schon aufgefallen. Nach einiger Zeit ist manchmal leider die Luft raus, weswegen ich einige Reihen auch schon abgebrochen habe.
      Liebe Grüße, Aurora

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  6. Guten Morgen liebe Aurora,
    ich selbst mag Cliffhänger weniger und wenn- warte ich sowieso bis alle Teile einer Reihe erschienen sind.
    Es kommt immer darauf an wann und wie sie gesetzt werden. Ein abruptes Ende finde ich immer blöd, hingegen ein Cliffhänger welcher Vorfreude auf den nächsten Band in Ordnung geht.

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    1. Hallo liebe Andrea,
      Dann machst du es genauso wie ich! 😀 Ich lese eigentlich fast nur Trilogien, die schon komplett erschienen sind. Es kommt leider sehr oft vor, dass da abrupte Enden bei den Einzelbänden sind und ich mag es eher eine Geschichte am Stück durchzulesen. Aber einem Cliffhanger, der Vorfreude auf den nächsten Teil macht, habe ich auch nichts entgegenzusetzen. 🙂
      Liebe Grüße, Aurora

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  7. Hallo liebe Aurora,
    ein sehr spannendes Thema! Ich finde die besten Cliffhanger sind die, bei denen die Geschichte ansich abgeschlossen ist, aber ein kleiner spannender Ausblick für den Folgeband gegeben wird. Somit bricht man die Reihe nicht nach dem ersten Band ab, weil man wissen möchte, wie es weitergeht, aber man ist aber auch nicht total frustriert (weil der nächste Teil vielleicht noch nicht auf dem Markt erhältlich ist).
    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hallo liebe Tanja,
      Das sehe ich ganz genauso! Solche Mehrteiler finde ich auch am besten und so werde ich versuchen es auch bei meinen Geschichten zu machen. ^-^ Denn ich mag es auch beim Lesen mich auf den nächsten Band zu freuen. Bei dieser Variante wären auch die Bücher an sich etwas abgeschlossen und das finde ich auch immer gut. Bei Harry Potter fand ich das zum Beispiel immer sehr gut gemacht.
      Liebe Grüße, Aurora

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  8. Hey du,
    ich mag Cliffhanger eigentlich ganz gerne aber ich hatte schon häufiger das Probelm, dass ich dann nach einem Jahr nicht mehr wusste, was im ersten Band passiert ist. 😀 Deswegen fange ich in letzter Zeit auch lieber Reihen an, welche zumindest im Englischen bald beendet sind.
    Liebe Grüße,
    Paula Josina

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    1. Hallo Paula,
      Ja dieses Problem tritt bei mir häufig auf. Vor allem da ich so viel lese, da vergesse ich schnell mal was in einem bestimmten Buch passiert ist und ob das nicht doch in einem anderen Buch war. ^^‘
      Und stimmt, wenn schon alle Bände auf Englisch erschienen sind, weiß man zumindest, dass die Übersetzungen in regelmäßigen Abständen kommen werden.
      Liebe Grüße, Aurora

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  9. Hallo Aurora,

    ich glaube, Cliffhanger sind einfach die perfekte Marketing-Strategie und der Spannungsaufbau schlechthin. Weil man eben nicht ein paar Seiten weiterblättern kann.
    Als Schreiberin gebe ich zu, dass ich sehr gerne Cliffhanger aufbaue, allerdings würde ich eine sadistische Ader beim Schreiben gegenüber potenziellen Leser*innen auch nicht abstreiten. ^^ Umgekehrt finde ich aber auch, dass beim Lesen ein Cliffhanger ungemein Emotionen – Schock, Fassungslosigkeit, was auch immer – zurücklassen kann und Bücher mit guten Cliffhangern können a) überraschen und bleiben b) schnell im Gedächtnis. Und für solche Gefühlachterbahnen liebe ich Lesen auch. Ich liebe es, zurückgelassen zu werden voller Emotionen, sodass sich meine Gedanken noch Tage danach um das Buch drehen. Und bei Cliffhangern innerhalb von Reihen weiß man wenigstens, dass es irgendwann weitergeht. ^^
    Insgesamt lese ich übrigens sowohl Reihen als auch Einzelbände ganz gerne – beide haben ihre Vor- und Nachteile. Reihen bieten mehr Raum, während es auch mal ganz schön ist, eine abgeschlossene Geschichte zu haben und sich gerade bei eher mittelklassigen Storys nicht fargen zu müssen, ob man die Reihe weiterverfolgt oder nicht. ^^

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Hallo Dana,
      Ja, sie sind wirklich die perfekte Marketing-Strategie, das kann ich als Schriftstellerin nur selber so sehen. 😀 Ich baue vor allem gern Cliffhanger am Kapitelende ein, sodass die Leser gleich weiterlesen wollen. Denn so eine Gefühlsachterbahn beim Lesen liebe ich auch und finde dass ein Buch, wenn es so verfasst wurde, richtig gut ist.
      Im Moment bevorzuge ich tatsächlich Einzelbände beim Lesen, weil ich so einen Zeitmangel habe. ^^ Oder eben in sich abgeschlossene Bände bei Reihen. Richtig oft lese ich auch Band 1 und lese dann die Reihe nie weiter oder verliere sie aus den Augen. ^^‘ Ich finde auch, dass Reihen und Einzelbände beide ihre Vor- und Nachteile haben. 😀
      Liebe Grüße, Aurora

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  10. Hey Aurora,

    Ich bin tatsächlich ein großer Fan von Cliffhangern! Je mehr Plottwists und Cliffhanger, desto spannender ist das Buch für mich.
    Die lange Wartezeit auf den nächsten Band ist immer doof, aber ich habe für mich festgestellt, dass ich mich besser an den Inhalt der Bücher erinnere, wenn diese mit einem dramatischen Cliffhanger endeten.
    Beim Schreiben setze ich am Kapitelende gerne mal Cliffhanger. Beim Ende ist das ganz unterschiedlich. Manchmal kommt ein Cliffhanger, manchmal ist das Buch in sich abgeschlossen.

    Liebe Grüße,
    Lea

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    1. Hallo Lea,
      Oh wow dann sind wir in der Hinsicht echt gegensätzlich. 😀 Dann liest du bestimmt gleich den Reihenauftakt, wenn er frisch erschienen ist. ^^ So sehr könne die Lesegewohnheiten auseinandergehen. 😀
      Ans Kapitelende setze ich auch sehr sehr gerne Cliffhanger. Das ist eine Angewohnheit, die ich noch aus der Zeit habe, als ich meine Geschichten kapitelweise im Internet auf kostenlosen Portalen veröffentlicht habe. Da wollte ich die Leser mit den Cliffhangern dann immer zum Weiterlesen animieren. Beim Ende mache ich es unterschiedlich, aber versuche meist es zumindest ein bisschen abgeschlossen zu machen.
      Liebe Grüße, Aurora

      Gefällt 1 Person

      1. Hey,
        Ja, wenn ich den Autor kenne und er ein neues Buch rausbringt, muss ich den Serienauftakt einfach direkt lesen. Für alles andere bin ich zu ungeduldig 😂
        Cliffhanger müssen einfach passen und funktionieren. Manchmal sind abgeschlossene Enden auch einfach besser. Ist wie alles beim Schreiben individuell von dem Buch abhängig 😄
        Liebe Grüße,
        Lea

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  11. Sunita

    Hi Aurora, eine interessante Thematik, über die ich noch gar nicht so genau nachgedacht habe. Aber jetzt, wo du’s sagst, denke ich, ich lese auch lieber Reihen, in denen die einzelnen Bücher abgeschlossen sind, z.B. Harry Potter 🙂 Oder aber wie du bei zusammenhängenden Reihen gleich alles hintereinander. Selection habe ich z.B. auch in einem Rutsch gelesen. Die Übergang-Trilogie von Justin Cronin wäre eine zusammenhängende Reihe, bei der ich tatsächlich immer geduldig auf den nächsten Teil warten musste und da es eine sehr komplexe Geschichte ist, war es etwas schwierig wieder reinzufinden. Aber immerhin gab es meistens kurze Zusammenfassungen am Anfang zu dem vorherigen Buch, vielleicht ist das eine gute Alternative, wenn man es geschickt einbauen kann. Ich schreibe ja auch gerade an einer Trilogie mit einer Geschichte, die sich über alle drei Teile erstreckt. Aber wie du achte ich dabei auch darauf, dass jedes Buch seine eigene abgeschlossene Geschichte hat. Also z.B. in Teil 1 (an dem ich gerade arbeite) haben die Protagonisten ein ganz bestimmtes Ziel und es ist wichtig, dass sie dieses in Teil 1 erreichen oder aber endgültig daran scheitern. So sehe ich das zumindest 😉 Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken von einem Cliffhanger am Ende, weil es plottechnisch einfach der perfekte Abschluss wäre.

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    1. Hallo Sunita,
      Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. 😀 Harry Potter hat mir aus diesem Grund auch sehr gefallen. Einfach, weil da jedes Buch eine abgeschlossene Geschichte präsentiert hat, es aber trotzdem so spannend war, dass ich gleich weiterlesen wollte.
      Ja, ich glaube Selection hätte ich nicht ausgehalten mit Wartezeiten, das war so spannend und es waren immer solche mega Cliffhanger am Ende. ^^ Gerade bei komplexen Handlungen mag ich es auch gar nicht mich nach einem Jahr wieder einfinden zu müssen.
      Das mit der Zusammenfassung bzw. Rekapitulation am Anfang ist eine sehr gute Idee. Vielleicht mache ich das auch irgendwann. Ich hätte nämlich schon eine Idee für eine Fortsetzung von meinem ersten Roman, aber wenn dann soll das wieder ein eigenständiges Werk werden, das man auch so lesen kann, da ich den ersten Roman auch nicht als Reihenauftakt vermarktet habe.
      Klingt auf jeden Fall gut mit deiner Reihe! Ich finde es super, dass du dir da so viele Gedanken machst!
      Liebe Grüße, Aurora

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  12. Hallo Aurora,

    genau über dieses Thema denke ich fast schon bei jedem Buch nach. Manchmal weiß man nicht, ob das Buch, welches man gerade liest, zu einer Trilogie gehört – und dann wird man am Ende mit einem fiesen Cliffhanger überrascht. Allerdings war ich mir vor einigen Monaten bei einem Fantasy-Roman so sicher gewesen, dass es wieder der 1. Band einer Trilogie ist und ich die Auflösung sowieso erst in vielleicht zwei Jahren erfahren werde. Da war es eine totale Überraschung, dass es doch ein Einzelband gewesen ist. ^^

    Ob ich einen Cliffhanger mag oder nicht, das kommt ganz darauf an. Einerseits finde ich Cliffhanger toll, da ich mich dann umso mehr auf die Fortsetzung freue. Besonders, wenn ich den nächsten Band in Griffweite habe. Liegt die Erscheinung der Fortsetzung aber ein Jahr in der Zukunft, könnte ich in den ersten Wochen nach dem Cliffhanger fast verrückt werden. Bei der Filmserie „The 100“ hat beinahe jede Serienfolge einen Cliffhanger – ich könnte die Serie so durchgucken, eben weil der Cliffhanger immer wieder auf die nachfolgenden Folgen neugierig macht. Muss man aber zu lange warten, flaut der Wunsch zu wissen wie es weitergeht immer mehr ab. Wie du es auch schon geschrieben hast: Man vergisst nach einiger Zeit die Story und hat dann Schwierigkeiten wieder in die Geschichte zu finden.

    Aber im Nachhinein mag ich Cliffhanger – sofern sie nicht endlos weitergehen.

    Liebe Grüße
    Kristin

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  13. Das erste Mal erlebt, was ein Cliffhanger bedeutet, habe ich bei „Vampire Academy“ damals erlebt. Mensch Enden die Bücher da teilweise fies und bei einem, ich glaube das müsste der dritte und vierte Band sein, wollte ich das Buch auch nur an die Wand werfen, weil ich unbedingt weiterlesen wollte, es aber noch dauerte. Also ja Cliffhanger können nervig sein, auf der anderen Seite mag ich sie aber auch, ist bei mir so eine Hass Liebe

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